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„Lass mich nicht bitter werden“
diesen Wunsch hatte ich an Gott, als ich ahnte, dass der Kinderwunsch sich nicht erfüllen wird.
Was haben wir geplant, gelacht, geträumt, sangen Dankeslieder. Und dann, je länger es dauerte, je zäher zogen sich die Monate.
Das Leben schmeckte nicht mehr süß, es bekam einen bitteren Beigeschmack.
Auch wenn es gesund sein mag, so isst man Bitteres nicht gerne.

Nicht immer lässt sich Bitterkeit in unserem Leben vermeiden.

Und Mose ließ Israel vom Schilfmeer aufbrechen, und sie zogen hinaus in die Wüste Schur und wanderten drei Tage in der Wüste und fanden kein Wasser. Da kamen sie nach Mara, aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war bitter. Darum gab man dem Ort den Namen Mara. Und das Volk murrte gegen Mose: Was sollen wir trinken?

2. Mose 15, 22-24

Das Schilfmeer durchquert, die Ägypter besiegt – was soll noch kommen?
Motiviert und noch mit dem Danklied auf den Lippen gehen sie los.

Innerhalb von drei Tagen änderte sich alles.
Wie schnell vergesse auch ich das Gute, die Hilfe, die Rettung aus der Not.

Wenn sich Vorstellungen nicht erfüllen, wenn Träume zerplatzen, dann wird es zäh. Unzufriedenheit macht sich breit – auch Zweifel an Gott.
Wo wird meine Sehnsucht gestillt? Will Gott mir helfen? Kann er mir helfen?
Fragen und Zweifel, Unzufriedenheit und Gemurre das sind gute Nährböden für die Wurzel der Bitterkeit.
Während wir uns oft selbst in die Bitterkeit hineinmanövrieren, kamen die Israeliten direkt an den Ort der Bitterkeit.

Bitteres Wasser stillt nicht den Durst.
Bitteres Wasser ist ungenießbar.

Auch ich werde ungenießbar, wenn Bitterkeit in meinem Herzen wurzelt.


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